Offene Sympathiebekundung an Heino – von Cem Jebsen

  1. Offene Sympathiebekundung an Heino von Cem Jebsen 13:27

Lieber Heino,

es ist mir ein großes Bedürfnis und längst überfällig, dir einmal meine tief empfundene Zuneigung und Bewunderung auszusprechen.

Du begleitest mich schon mein ganzes Leben lang und bist für mich mit Abstand der größte Künstler des sogenannten Nachkriegsdeutschlands – auch wenn wir beide wissen, dass der Weltkrieg de facto nie beendet wurde und es eigentlich „Nachwaffenstillstandsdeutschland“ heißen müsste.

Nach dir kommt für meine Begriffe lange Zeit niemand, erst dann wären Freddy Quinn und vielleicht noch Torfrock zu nennen.

Schon als kleines Kind habe ich auf dem Schoß meiner geliebten Großmutter mit ihr zu deiner Musik geschunkelt und auf ihrem 85. Geburtstag als einziger unter 60 die gesamte Gesellschaft durch lauthalses Mitsingen des Lieds der Niedersachsen und von Alte Kameraden überrascht.

Ich weiß nicht, wie oft ich meine Lebensgefährtin zur Weißglut gebracht habe, wenn ich nachts stundenlang zu Mohikana Shalali und dem alten Bill aus Oklahoma, nebst diversen weiteren Gassenhauern, alkoholgeschwängert von besseren Zeiten und einer freien Heimat geträumt habe.

Allerdings muss ich gestehen, dass ich erst jetzt, wo der bundesdeutsche Krake seine braunen Tentakel in bis dato nie gekannter Unverfrorenheit zeigt, beginne, deine Kunst und Schaffenskraft in ihrer wahren Größe zu erkennen und zu erfassen.

Du wusstest seit jeher von dem riesigen, unermesslich abscheulichen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und hast den ganzen unwissenden Verblendeten die ganze Zeit nur den Spiegel vorgehalten und in mannigfaltiger Art und Weise subtil die Lösung aufgezeigt.

Du hast die größte aller Täuschungen von Anfang an durchschaut – dass die BRD auf braunem Treibsand gebaut ist und seit ihrer Gründung das System des Nationalsozialismus uneingeschränkt weiterführt.

Dir ist seit Dekaden klar, dass es zumindest den West-Alliierten in keiner Sekunde um die Befreiung vom Nationalsozialismus ging und dass die BRD nie als ein souveräner Staat konzipiert war, sondern lediglich als eine Treuhandverwertungsgesellschaft – sprich als Ausbeutungskonstrukt zur Durchsetzung alliierter Interessen.

Ich ziehe meinen Hut vor dir, denn wie oft, wie sehr wurdest du sowohl ausgelacht als auch angefeindet, wie oft musstest du für den plumpesten Kalauer herhalten, was musstest du dir alles anhören…

Du hast alles in stoischer Ruhe über dich ergehen lassen, mehr noch – du hast alles mit einem herzlichen Lächeln überstrahlt – heute weiß ich, es war das überlegene Lächeln eines Wissenden und eines Sehenden.

Sicherlich weiß ich nicht, wie es in dir aussieht, aber gewiss hast du mir diese milde Nachsicht, die du an den Tag legst, voraus.

Mir fällt es inzwischen teilweise schwer, mich überhaupt noch in Gesellschaft zu begeben – wenn ich diese ausdruckslosen, leeren Bio-Roboter sehe, wo keiner mehr zu Hause ist, gänzlich außerstande zu selbständigem Denken – verspüre ich angesichts dieser historischen Ungerechtigkeit, dieses zum Himmel schreienden und stinkenden Unrechts manchmal den Impuls, nicht nur auf den gespaltenen Tisch zu hauen.     

Du musst dir doch häufig vorgekommen sein wie der einsame Rufer im Wald – und vor dem Hintergrund, dass die gesamtgesellschaftliche Umerziehung mehr als ganze Arbeit geleistet hat, beeindrucken dein so cooler Umgang mit dieser omnipräsenten Ignoranz der Massen, diesem kollektiven Stockholm-Syndrom über all die Jahre und Jahrzehnte hinweg noch ungemein mehr.

Natürlich habe auch ich damals über Ottos Spott in seinem Kinofilm gelacht.

Auch den Chaoten „Der wahre Heino“ hab´ ich gefeiert – dennoch fühlte ich mich dir immer verbunden, obschon das alles andere als en vogue war – stets war es ein liebevolles Belächeln und es schwang da ein nicht greifbarer, großer Respekt mit.

Heute weiß ich, es waren das instinktive Erkennen und Wissen, dass deine Botschaft reinen Herzens und universell ist.

Der Titel deiner Autobiographie hätte besser nicht sein können – als ich sie damals in den Händen hielt, habe ich in mich hinein geschmunzelt, denn mit „Und sie lieben mich doch“ hast du zweifelsohne nicht nur für mich den Nagel auf den Kopf getroffen.

Dass Rache kalt serviert wird, hast du in der Tat eiskalt zelebriert – dein Album „Mit freundlichen Grüssen“ war neben „Never Mind the Bollocks“ von den Sex Pistols der schönste Mittelfinger der Musikgeschichte.

Damit hast du allen gezeigt, dass selbst deine Haarspitzen mehr wahre Punk-Attitüde verkörpern als die Multimillionäre der Toten Hosen und die Mercedes Benz-Punkrocker Die Ärzte zusammen jemals besessen haben – selbst als sie noch Tangobrüder oder gar ZK bzw. Soilent Grün hießen.

Du musstest dich doch tatsächlich auch allen Ernstes als Nazi beschimpfen lassen, weil du das verlorene und verbotene Wort „Heimat“ in den Mund nahmst – aber mit der Wahrheit auf deiner Seite und dem Wissen, dass sie für sich steht und nur die Lüge einer ständigen Wiederholung bedarf, konntest du auch darüber unberührt hinwegsehen und vermutlich sogar lachen – und ich bin mir sicher, dir ist jüngst wie mir ebenfalls speiübel geworden und die Galle hochgekommen beim Anblick dieser lächerlichen Gatekeeper-Versammlung namens „Die Konferenz“, wie ein paar armselige Hanswurste – Hitlers letztem Aufgebote gleich – versuchen, diesen Begriff, von dem du seit Ewigkeiten singst, für die große Maschine zu vereinnahmen und negativ zu besetzen.

Ferner trautest du dich, augenzwinkernd den Hinweis auszusprechen, dass deutsche Geschichte aus mehr als zwölf Jahren besteht und hast der Rechtsnachfolgerin des Dritten Reiches tiefenentspannt ihre menschenverachtende, zutiefst verlogene, satanische Doppelmoral aufgezeigt, indem du auch davor nicht zurück scheutest, das von der SS beschmutzte Volkslied „Wenn alle untreu werden“ unschuldig zu vertonen.

Wie oft habe ich mir im Sinne der lustigen Holzhackerbub´n gewünscht, dass der Förster mit der Büchse hinter ihnen stehen würde, wenn die bundesdeutschen – der Superlativ der Euphemismen schlechthin – „Volksvertreter“ von der braunen Gefahr faseln, wo doch genau sie den Faschismus und das 3. Reich von Adolf Hitler weiterführen.

In dem Tollhaus BRD sind dem Wahnsinn wahrlich keine Grenzen gesetzt, so dass sich sogar – auch wenn hier sämtliche Parteien ein und demselben gehörnten Herren dienen – ein tuberkelgrüner, genozidgeiler Päderasten-Verein anschicken kann, die nächste Geschäftsführung aka Bundesregierung zu stellen.

Ich danke dir von Herzen für deine wundervolle Musik sowie dein unermüdliches, unbeirrbares Eintreten für Lebensfreude, Frieden, Freiheit und Heimat und ich wünsche dir, mir, und allen restlichen Erdenbürgern, gemeinsam den finalen Sieg der Gerechtigkeit erleben und feiern zu dürfen und wir endlich unsere teure Heimat zurück bekommen.

Es ist doch so einfach.

Die Millionen fehlgeleiteten Traumtänzer der Straße des 17. Juni – allesamt bestimmt gute Menschen, die eigentlich das Richtige wollen, nur halt völlig propagandagestört das „Wie“ nicht kennen – müssen nur erkennen, dass sie den Flötentönen von perfidesten Schafefängern auf den Leim gegangen sind – und aufhören, irgendwelchen dem Systemdarm entkrochenen Dr. Mottes 2.0 zu folgen.

Sobald sie wissen, dass sie sich nur 500 Meter Luftlinie von ihrer Partymeile entfernt, vor unserem Gebäude – dem Reichstag – auf dem die mächtigen Worte „Dem Deutschen Volke“ prangen, einzufinden und nichts weiter zu tun haben, als lediglich da zu sein und mit ihrer Anwesenheit die Ablehnung der Weiterführung der faschistischen Diktatur zum Ausdruck zu bringen, ist der ganze Spuk ganz schnell vorbei – wir haben unsere teure Heimat wieder.

Nicht nur der Corona-Wahn wird schlagartig vorbei sein, ebenso der weltweite Kriegszustand.

Endlich wird das Potsdamer Abkommen erfüllt und es werden Friedensverträge geschlossen – die Welt kehrt von der Piraterie zurück ins Völkerrecht.

Das faschistische 4. Reich von Hitlers Jurist Walter Hallstein, welches hier in Europa errichtet wird, solange das Volk nicht aufsteht, wird seinen Turmbau zu Babel nicht beenden – die Völker der Welt werden befreit und von der Fremdbestimmung in die Autarkie entlassen.

Den parasitären Raubrittern der BRD und ihren Auftraggebern wird der Nährboden entzogen, weil der Wirt – das Volk – erstmalig bewusst Gebrauch von seinem freien Willen macht.

Liebe und Mitgefühl ersetzen Hass und Angst.

Ich wünsche dir, wie unsere kriegshungrigen Besatzer-Freunde jenseits des großen Teiches sagen würden, „From the Bottom of My Heart“, dass du das noch erlebst – es wird eine würdige Krönung deines Lebenswerkes dieser Inkarnation.

Alles Liebe und erdenklich Gute

Dein Cem Jebsen