Offener Brief an die Russische Förderation zur Übergabe des Nawalny-Beweismaterials

  1. Offener Brief an die Russische Förderation zur Übergabe des Nawalny-Beweismaterials Jeffrey Goldblum-Hohenstein Weitere Beiträge von Jeffrey Goldblum-Hohenstein 3:26

Embed

Copy and paste this code to your site to embed.

Sehr geehrte Eminenzen,

der Buschfunk meldet, dass innerhalb der Geschäftsführung der BRD wohl gerade darüber nachgedacht wird, Ihre äußerst legitime Forderung der Übergabe des gesamten Nawalny-Beweismaterials zu erfüllen.

Hier scheint, dass Juniors strategische Ausrichtung in völliger Unklarheit komplett aus dem Ruder gelaufen ist und einer dringenden Korrektur bedarf.

Schließlich hat die Frage „Ob“ – wenn die Russische Föderation eine Forderung stellt – ja nun mal überhaupt gar keinen zielführenden Wert und kann letztlich nur als unglaublicher Affront aufgefasst werden.

Hier wird der alarmierende Eindruck vermittelt, dass der deutsche Zweimaster augenblicklich führungslos im Trockendock liegt.

Wo immer die Gründe für solch ein aufmüpfiges Verhalten, das am ehesten an einen mit erstem Flaum behafteten Pubertierenden erinnert, auch liegen mögen, zeigt sich eines überdeutlich:

Die Politik der langen Leine ist auf ganzer Linie gescheitert.

Wir analysieren, dass hier ein väterlicher Anstupser bei weitem nicht ausreichen wird, um die bitter nötige Kehrtwende aus der internationalen Sackgasse hinaus zu erzwingen.

Auch das Zeigen der sprichwörtlichen kalten Schulter führte hier gewiss zu keinem Erfolge mehr – Nein – hier bedarf es einer harten Hand, um das endgültige Kentern des deutschen Schleppers noch abzuwenden.

Haben denn all die bis zuletzt als gut ausgebildet betrachteten Claqueure komplett den Verstand verloren?

Wie auch immer – nun hat als erstes ein klares Aufzeigen des Organigramm-Aufbaus zu erfolgen.

Gerade nach Präsident Trumps jüngstem martialischen Aussetzer bei der UN-Generalversammlung würde auch nur ein kleinstes Zögern schon als Schwäche fehlgedeutet und somit bleibt nur noch das Spielenlassen der eigenen Muskeln als einzige Handlungsoption.

Bei aller Bewunderung für die sanften Töne der russischen Diplomatie kann ein neuer Kalter Krieg wohl nur noch dann abgewendet werden, wenn hier endlich einmal wieder richtig auf den gespaltenen Tisch gehauen wird.

Wer Wind sät, wird Sturm ernten und an einer weiteren Eskalation der Situation kann mit Ausnahme einiger weniger Familien ja nun wirklich niemandem auf der Erde gelegen sein.

Sicherlich ist in den allermeisten Augen das ewig gestrige Zurschaustellen der eigenen militärischen Manneskraft absolut überholt, aber wenn sie es unbedingt so haben wollen, warum denn eigentlich nicht?

Warum nicht den zugespielten Ball als dankbare Einladung aufgreifen, der Weltöffentlichkeit wieder einmal zu zeigen, dass Russland die einzige verlässliche Konstante im Kontext der Friedenssicherung bzw. -stiftung ist?

So ein kleines Scharmützel hat noch keinem geschadet und ggf. könnte die Situation ja sogar dahingehend genutzt werden, um im Rahmen der Bereinigung dieses Streitpunktes – wenn man sowieso schon vor Ort ist – gleich auch noch Verträge zu erfüllen, die ebenso alt sind wie der verlorene Sohn.

Hochachtung geht raus

Jeffrey Goldblum-Hohenstein

Ein Gedanke zu „Offener Brief an die Russische Förderation zur Übergabe des Nawalny-Beweismaterials

Kommentare sind geschlossen.