Offener Brief an die Entscheidungsträger in der Sache: Übergabe des Nawalny-Beweismaterials an die Russische Förderation

  1. Offener Brief an die Entscheidungsträger in der Sache: Übergabe des Nawalny-Beweismaterials an die Russische Förderation Hubert Plopas 5:35

Sehr geehrte Herren,

wir kommen auf Sie zu sprechen, weil wir entdeckt haben, dass im Adlernest noch Licht brennt.

Ferner mussten wir am vermeintlich sogenannten diplomatischen Himmel der Treuhand Verwertungsgesellschaft BRD feststellen, dass von Osten her Wolken aufziehen und sich die Wetterlage im Kontrast zum 29. August 2020 nicht gerade zum Positiven entwickelt.

Uns ist zu Ohren gekommen, dass Forderungen gestellt wurden.

Nun ist es ja generell so, dass es nicht immer zwingend notwendig ist, jeder Forderung nachzugehen und es ist nicht vorhersehbar, von einer kausalen Abfolge von Ereignissen a priori auszugehen. Manchmal muss man die Dinge einfach so laufen lassen und aus jeder Tat kann durchaus eine wertvolle Überraschung resultieren. Wer hätte z.B. gedacht, dass es ausgerechnet Konrad Adenauer sein musste, der 1949 die Entnazifizierung, wie dann Genscher 1990 die Wiedervereinigung, zu verhindern hatte.

Jetzt haben wir den Salat – Russland stellt Forderungen.

Mit Verlaub – Forderungen?

Haben wir die Zeiten des stiefelleckenden Gehorsams nicht längst überwunden?

Wir sind souverän.

Schließlich durften wir doch 1999 einen nicht unerheblichen Anteil zum Jugoslawien-Feldzug beitragen. Im Augenblick stellen wir die EU-Ratspräsidentschaft. Gemeinsam und im Schulterschluss mit der NATO überwinden wir die Grenzen gen Osten. Wir können uns ferner glücklich schätzen, humanitäre Hilfe leisten zu dürfen, um jenen Menschen Schutz zu bieten, die sich vor dem Terror, welcher mit unseren Waffen in die Welt getragen wird, auf die Flucht begeben. Zahlten wir etwa nicht bis vor kurzem seit Festsetzung der kommissarischen Reichsregierung Schutzgeld?

Somit stellt sich uns zwangsläufig die Frage, wie viele all der beteiligten Parteien hier die unzähligen Schüsse nicht gehört haben.

Kürzlich erst nutzte Präsident Trump bei der UN-Generalversammlung am 22. September 2020 die Gelegenheit, unsere militärische Potenz nicht nur zu skizzieren, sondern deutlichst hervorzuheben. Wir versorgen unsere Freunde nicht nur durch unseren Fleiß und unser Know-how mit dem notwendigen Material. Wir investieren auch ordentlich in die Aufrechterhaltung und den Ausbau unserer Beziehungen zu unseren militärischen Bündnispartnern.

Vor diesem Hintergrund fallen die Forderungen Russlands vollkommen aus dem Rahmen der Zeit.

Und ist es nicht erst recht eine bodenlose Frechheit, die Diplomatie zu missbrauchen, um hier ein indirektes Ultimatum an die Agentur zu stellen und die Frist ausgerechnet so zu setzen, dass sie am Tage der sogenannten Wiedervereinigung ausläuft?

Wir dürfen hier jetzt gerade nun mal nicht weichen. Jetzt müssen wir mit aller Härte vorgehen und zeigen, wo der Hammer hängt und wie die Sichel zu stehen hat. Wo kämen wir denn da hin?

Mit Verlaub – hier muss nun aber wirklich einmal eine deutliche und unmissverständliche Grenze gezogen werden, sonst wird das doch nie etwas. Sollen wir denn wirklich bis in alle Ewigkeit die Befreiung oder die gewährte Vereinigung mit Blankoschecks honorieren? Irgendwann muss einmal Schluss sein damit! Noch nie war der Zeitpunkt für eine Emanzipation so günstig wie jetzt.

Lassen wir also Forderungen Forderungen sein. Es ist höchste Zeit, sich des Kokons zu entledigen. Hier muss jetzt einfach mal klare Kante gezeigt und ein eindeutiges „Nein“ geäußert werden. Wir dürfen uns auf Gedeih und Verderb nicht mehr die Butter vom Brot nehmen lassen. Die BRD ist mit 75 Jahren alt genug und hat es folglich doch auch gar nicht mehr nötig, sich mit irgendwelchen Forderungen, egal welcher Natur, zu beschäftigen. Und mit so etwas schon mal gar nicht. Wir sind nicht länger Erfüller und Bittsteller. Wir verschaffen ab sofort unseren eigenen Ansprüchen Geltung.

Zeigen wir also Zähne und Gesicht.

Folglich kann sich daraus nur ein absolut selbstbewusstes Gegenübertreten als einzig mögliche Handlung ergeben.

Die Zeit des Lamentierens ist vorbei. Das Deutsche Volk erwartet von Ihnen – und hat überdies ein Recht darauf – erstmalig Stärke bewiesen zu bekommen und gezeigt zu sehen, dass Deutschland am Tisch der Mächtigen nicht mehr nur der Wasserträger ist. An dieser Stelle muss allen jetzt einmal reiner Wein eingeschenkt werden.

Wir setzen voraus, dass die Treuhand bei der Landung des russischen Hubschraubers auf o.a. Horst im Sinne des Volkes, oder vielleicht sollten wir besser des Personals sagen, entsprechend resolut a- und reagiert hat.

Wir haben schließlich nunmehr 2020. Lassen wir es doch einfach mal drauf ankommen. Sollen sie doch kommen…

In diesem Sinne, Wohl an!

Hubert Plopas