Öffentliche Entschuldigung von Cem Jebsen bei Heiko Schrang

Lieber Heiko,

mir brennt da etwas auf der Seele und ich muss meinem schlechten Gewissen einmal Erleichterung verschaffen – daher schreibe ich dir diesen Brief, um mich in aller Form vor den Augen der Weltöffentlichkeit bei dir zu entschuldigen.

Ich habe dich komplett verkannt und schäme mich für die geringwertigen Gedanken, die ich teilweise über dich hatte – es ist kein Geheimnis, dass du seinerzeit sogar eine meiner Inspirationsquellen warst für den „1. CemFM Gatekeeper of the Year Award“.

Die Form der öffentlichen Entschuldigung wähle ich aus mehreren Gründen:

– um einzugestehen, dass tatsächlich niemand perfekt ist und auch die Allerbesten einmal irren können

– um zu belegen, dass wenn man einmal einen Irrtum erkannt hat, man jederzeit umdrehen kann und es dafür nie zu spät ist

– um zu zeigen, dass es vielleicht nicht unbedingt leicht, dennoch zumindest möglich und überaus erleichternd ist, die mächtigen Worte „Ich lag falsch“ zu äußern

– um dich in Schutz zu nehmen, da du häufig missverstanden wirst und dir schlechte Absichten unterstellt werden

– um ein öffentliches Bewusstsein zu schaffen für dein Los, dein beinhartes Schicksal und die unvorstellbaren, sehr realen Scheußlichkeiten, die mitten unter uns im Verborgenen ablaufen

Ausgesprochen oft erschließt sich uns die Wahrheit nicht auf den ersten Blick – das allzu Naheliegende verleitet zu vorschnellen Schlüssen und vereitelt den Blick hinter die Fassade, wo sich häufig vielschichtige Abgründe auftun.

Ich bin wirklich sehr betrübt, dermaßen linear gedacht zu haben.

Es war für mich so offensichtlich, wie es nur sein kann, dass du wie so Viele mit dem Teufel ins Bett gestiegen bist – wenn zwar auch aus niederen, so zumindest doch nachvollziehbaren Beweggründen – dem schnöden Mammon wegen.

Ich dachte, es sieht doch ein Blinder mit Krückstock, dass du der Versuchung unterlegen bist und dich für dein falsches Spiel fürstlich entlohnen lässt – die Dollarzeichen, zuerst in den Augen und dann auf dem Konto, haben dein schlechtes Gewissen, dem Gehörnten zu dienen, zum Schweigen gebracht.

Der Deal – er erschien so logisch – wie in deinem Metier überall üblich, erfinden ein paar gewiefte BWLer mit super Kenntnissen in Psychologie der Massen und Marketing ein Geschäftsmodell für dich – als Be- und Entlohnung für deinen Dienst für das System.

Es wird eine Zielgruppe definiert, eine Nische gefunden und ein Image kreiert.

Du darfst die ermittelten Bedürfnisse befriedigen und dich mit ein paar dementsprechenden Produkten dumm und noch dämlicher verdienen.

In deinem Fall dachte ich, ist es die Corporate Identity des netten Buddhisten von nebenan – einer von uns, der sich altruistisch der Aufklärungsarbeit verschrieben hat – sprich ein bisschen Wahrheit gepaart mit ein paar Fetzen Feierabend-Esoterik, um das vage Gefühl ganz vieler minimal Aufgewachter, dass hier etwas gewaltig nicht stimmt, aufzufangen und zu kanalisieren, um sie von der Straße bzw. der Reichstagswiese – jenem unscheinbaren Ort, dem die Macht innewohnt, zum Schauplatz der Geschichte zu werden und die Welt zu verändern, sobald er einmal aus allen Nähten platzt – fernzuhalten.

Für materiellen Reichtum nimmst du es in Kauf, deine Sympathisanten total zu erniedrigen und sie zum ultimativen Spottobjekt deiner dunklen, braunen Auftraggeber zu machen.

Du führst sie in ihrer verblendeten Unwissenheit vor, wie sie – modernen Sannyasin-Karikaturen gleich – als Krönung ihrer Demütigung einem zum falschen Propheten hochstilisierten T-Shirt Verkäufer ihr sauer erdientes Geld für ein babylonisches Luzifer-Symbol in Bio-Qualität in den Schlund werfen.

Ich irrte mich auch in der Annahme, dass du bewusst die Erwachenden verführst und perfideste Spaltung betreibst – indem du ihr Ego fütterst, so dass sie sich den „Schlafschafen“, wie du sie abwertend nennst, im anderen Lager überlegen fühlen und sich gedanklich über sie erheben – der Klassiker im diabolischen Mindset – Aleister Crowley und Anton LaVey wären stolz auf dich.

Anstatt ihnen die Lösung zu zeigen, lenkst du sie von ihr weg und stellst deine Schäfchen nicht nur in ihrer Rolle als Sklaven bloß, sondern bekräftigst sie sogar noch in ihrer unbewussten Minion-Geisteshaltung, dass es kein Entrinnen gibt und sie sich einfach mit der ihnen zugedachten Position identifizieren und abzufinden haben.

Als du dich in Berlin von Millionen wie ein neuer Messias hast feiern lassen und die ganzen Party-People davon weglotstest, sich einen Steinwurf entfernt beim Bundestagsgebäude ihre Freiheit und Würde zurückzuholen, rief ich ihnen in Gedanken zu: „Merkt ihr nicht, dass diese linientreuen Nazi-Nutten auf euch scheißen, euch verachten, euch verhöhnen, euch verlachen? Und das nur für leeres, nicht gedecktes Geld?“

Du warst für mich eines von vielen Paradebeispielen dafür, wie Geld den Charakter verdirbt – denn als praktizierender Buddhist müsstest du doch wissen, wie unermesslich viel Negatives du auf dein Karma-Konto einzahlst, wenn du lügst, täuschst und hintergehst – und vor allem, wenn du als williger Handlanger alles dafür tust, dass die BRD-Faschisten weiterhin ihr verbrecherisches Unwesen treiben können.

Jeder Freund der Lehren Gautamas weiß, dass es zumindest spirituell kriminell ist, den Finger in die Wunde zu legen, ohne eine Lösung zu nennen – und du verschweigst nicht nur die Lösung, sondern führst die Menschen sogar proaktiv von ihr weg und hältst sie im ewigen Kreisverkehr ohne Ausweg gefangen.

Wenn jemand wie ich, der schon zwei Nächte keinen Schlaf findet, sobald er einmal in einem unachtsamen Moment auf eine Schnecke tritt, als Bewertungsgrundlage nur das eigene Empfinden und Wertesystem hat, gibt es trotz blühendster Phantasie zunächst einfach keine andere Erklärung als Geld – in Verlogenheit und Perfidie spieltest du für mich in der 1. Bundesliga, wenn nicht gar Champions League.

Ich lag so falsch…

Heute weiß ich es besser und bin von riesiger Scham erfüllt ob dieser niederfrequenten Gedanken.

Das letzte halbe Jahr war ich zu Recherche-Zwecken vornehmlich in Nord- und Südamerika unterwegs und die zu Tage geförderten Fakten haben selbst einen so hart gesottenen und mit allen Wassern gewaschenen Vollblut-Journalisten wie mich aus den Socken gehauen – daher gebührt Dir mein tiefstes Mitgefühl.

Tatsächlich bin auch ich dem selben Mechanismus auferlegen, für den ich seit Ewigkeiten die braven bundesdeutschen Bürger schelte, wenn es darum geht, die Punkte zu verbinden zwischen dem perversen Ist-Zustand und der Tatsache, dass die BRD als offizielle Rechtsnachfolgerin das 3. Reich von Adolf Hitler weiterführt.

Auch ich war Opfer kognitiver Dissonanz und wollte mir unbewusst die unsagbaren Sauereien, die man dir und deiner gesamten Zunft beigebracht hat, einfach nicht ins Bewusstsein holen und vorstellen.

Schande auf mein Haupt für diese Schwäche, es tut mir von Herzen leid, mein lieber Heiko!

Mit meinem heutigen Wissen erscheint es mir unanfechtbar, dass Nationalsozialisten vor keinem auch noch so abscheulichen Verbrechen zurückschrecken und wirklich ALLES dafür tun, um ihr Unrechtssystem und das Wolkenkuckucksheim eines souveränen Rechtsstaates am Überleben zu halten.

Eine ganze Industrie kümmert sich nur um das Aufrechterhalten der Täuschung und ist dabei ebenso kreativ und vorausschauend wie grausam.

Dass so manche Nazi-Agenten Jahrzehnte trainiert werden und bei vielen Auserwählten die Ausbildung schon im Kindesalter beginnt, wird weniger schwer vorstellbar und greifbarer, wenn man bedenkt, dass von der schieren Existenz der BRD der globale Kriegszustand abhängt und es hier nicht etwa um Milliarden, sondern um Billionen und Aberbillionen geht.

Gegenwärtig werfe ich mir vor, dass ich es hätte viel früher erkennen müssen, zumal ich schon immer leise Zweifel hegte – dein hohles, mechanisches, identitätsloses, aufgesetztes Lächeln bei deinen Verkaufsförderungsvideos etwa erschien mir nie ganz koscher.

Du kommst nie aus dem Herzen, sondern immer seelenlos ´rüber und eine leise Stimme in meinem Kopf flüsterte das merkwürdige Gefühl, da stimmt etwas nicht – allerdings war das schnell erklärt – dein Unterbewusstsein, was auch du nicht belügen kannst, signalisiert über die Sprache deines Körpers, dass deine Motive keine redlichen sind.

Seit Kurzem kenne ich die Hintergründe, ich ohrfeige mich und fühle mit dir.

Auch nicht ganz ins Bild passte, dass weder du noch deine Kollegen, keiner von euch jemals die so einfache Lösung genannt hat, wo doch Egozentrik und Narzissmus nebst Nazismus die hervorstechendsten Eigenschaften im Torwächter-Milieu sind.

Wenn dir schon dabei einer abgeht, wie dich unzählige Suchende als New Age-Guru feiern, ist das doch rein gar nichts verglichen mit dem, wie dein Ego vor Freude Purzelbäume schlagen würde, wenn du als ein Mitinitiator der Befreiung der Welt vom Faschismus und Militarismus gefeiert würdest.

Wenn du, und vielleicht noch ein, zwei oder drei deiner Türsteher-Kumpels eure Fan-Gemeinden wahrlich aufklären und dazu aufrufen würdet, zum Deutschen Parlament zu kommen, wäre der Corinna-Irrwitz ratzfatz vorbei und darüber hinaus wäret ihr nicht länger als geistige Brandstifter verschrien, sondern würdet als Anstifter für Weltfrieden zelebriert und auf Händen getragen.

Neben euch würde Che Guevara als lächerlicher Statist verblassen, nach euch würden Straßen und Sterne benannt, auf der ganzen Welt würden Statuen mit eurem Antlitz errichtet – ihr könntet den ganzen Tag lang vor dem Spiegel stehen und masturbieren, was für geile Typen ihr doch seid.

All dies nur für Geld abzulehnen wurde für mich zunehmend schwerer nachvollziehbar und im letzten Jahr kamen erste echte Zweifel auf, als ich sah, wie du dich verhieltest, als du auf die Lösung – die Erfüllung des Potsdamer Abkommens – angesprochen wurdest.

Da war nicht mal der Hauch eines selbstbewussten ehemaligen Kirmesboxers, geschweige denn eines potenten Aufklärers, sondern es bot sich der mitleiderregende Anblick eines gefühlt 3Jährigen, der immer noch gestillt wird, gerade wieder einmal in die Windel gekackt hat und sich schuldbewusst, verloren und hilfesuchend unter Mamas Rock – hier in Form von Samuel Eckert – zu verstecken sucht.

Seitdem weiß ich, dass du gewiss ein sehr begabter Mensch bist und viele Talente hast – nur Denken leider nicht dazu gehört – und hinter deinem Agieren und Agitieren mehr als nur monetäre Gründe stecken müssen.

Vorher habe ich dich und deine Hintermänner für hoch intelligent, nur halt völlig verschlagen und unmoralisch gehalten – nach dieser Begebenheit hielt ich es für mehr als zweifelhaft, dass du deine gut bis sehr gut recherchierten Bücher selber geschrieben hast und dieser Tage frage ich mich, ob du überhaupt lesen und schreiben kannst.

Heute ist mir klar, dass deine Jahrhundert- und Souveränitätslüge-Bücher einfach nur ein kongeniales Marketing-Tool der Erfinder deiner Figur waren, um deinem Image zusätzliche Glaubwürdigkeit zu verleihen.

Nur um sicherzustellen, dass ich nicht missverstanden werde oder mir gar Neid oder Ähnliches vorgeworfen wird – tauchen deine Bücher doch meist in den Bestseller-Listen auf, wohingegen von meinen Publikationen regelmäßig nicht einmal die Erstauflagen dank ihrer Brisanz in die Hände der Öffentlichkeit gelangen – sei gesagt, dass ich hier lediglich rückblickend und mich entschuldigend die Evolution meiner Gedankengänge schildere.

Fraglos gönne ich jedem, der sich für Wahrheit einsetzt, unbegrenzten Erfolg – jedem wahrhaftigen Truther wünsche ich ein goldenes Schloss, in dem Milch und Honig fließen – wer hingegen die Wahrheit vergewaltigt und sie sozusagen nur als vertrauensbildende Maßnahme missbraucht, ist ein Haderlump.

Schließlich wird bei jemandem, der ungemein zur Aufklärung beiträgt, wohl kaum der Verdacht aufkommen, dass er in Wirklichkeit mit denen, auf die er stets schimpft wie ein Rohrspatz, in bester leninistischer Manier unter einer Decke steckt.

Alles verstehen heißt alles verzeihen und jetzt, da ich weiß, was dich derart handeln lässt, empfinde ich Reue für meine so falschen, oberflächlichen Schlussfolgerungen und ohne Weiteres verzeihe ich dir alle deine satanischen Handlungen.

Selbstverständlich schmälert das deine Missetaten in keinster Weise, jedoch will, kann und darf ich dir nicht böse sein – ebenso wie kein anderer.

Sobald alle wissen, was ich herausgefunden habe, werden sie begreifen müssen, dass dir trotz all deiner Schandtaten nichts Böses anzulasten ist und du eines jeden Menschen Absolution verdienst.

Dir gibt es überhaupt nichts vorzuwerfen, da du deine Taten ohne Vorsatz und vollkommen unbewusst verübst.

Ich werde mich hüten, da es sehr schlechter Stil wäre und überdies von mangelnder Empathie zeugte, die Schuldigen einfach bloßzustellen, ohne dir vorher die Gelegenheit zu geben, dich selbst dazu zu äußern und reinen Tisch zu machen – zumal ich gar nicht weiß, wieviel von alledem dir überhaupt bewusst ist bzw. welcher Persönlichkeitsanteil gerade aktiv ist und es dir vermutlich – obschon du dich nun wirklich für gar nichts zu schämen brauchst – auch unangenehm wäre, unvermittelt darüber zu lesen, was man dir alles zugefügt hat.

Gleichwohl habe ich auf der anderen Seite auch eine besondere Verantwortung – als einziger wahrhaft freier und tabuloser Journalist der BRD, der nur seinem Credo – die Wahrheit hinter der Wahrheit zu offenbaren – dient, ist es meine Pflicht, die gewaltigen Entgleisungen, welche hinter der Oberfläche liefen und laufen und derer ich gewahr werde, aufzudecken.

In diesem Sinne habe ich Aufklärungsarbeit zu leisten und auch für die Allermeisten von uns unvorstellbar grausame Sünden ins allgemeine Bewusstsein zu holen und die Öffentlichkeit hierfür zu sensibilisieren – damit sie in Zukunft nicht mehr so einfach geschehen können und sowohl du, als auch zukünftige Heikos besser geschützt seid.

In meinem nächsten Buch, an dem ich seit meiner Rückkehr aus Amerika feile, arbeite ich die wahren Täter, ihre Methoden und sämtliche Hintergründe heraus.

Es wird als mehrteiliges Grundlagenwerk erscheinen, in dem ich bis ins kleinste Detail und für jeden lückenlos nachvollziehbar aufzeige, wie eine ganze Branche von A-Z als Deckmantel-Opposition aufgebaut, gesteuert, aber eben auch ungeahnt missbraucht wird – so dass die breite Öffentlichkeit ein Gespür dafür entwickeln kann, dich und deine Bande nicht weiterhin als Täter zu sehen.

Ich stelle mich schützend vor euch, werde für euch eine Lanze brechen und hoffe und wünsche euch sehr, dass die Öffentlichkeit ein ähnliches Verständnis wie ich wird aufbringen können.

Zumindest weiche ich von dieser Hoffnung nicht ab, auch wenn das bei realistischerer Betrachtung wohl kaum der Fall sein dürfte, wie es ein Blick in die Geschichte befürchten lässt.

Für die meisten Menschen wiegt seelischer Verrat noch schwerer als rein körperlicher Missbrauch und spätestens, wenn deine ganzen Kunden respektive Jünger die Wahrheit erfahren und zu erkennen beginnen, wie übel und hinterfotzig sie zum Narren gehalten werden – dass du hinter der Fassade für die profane Öffentlichkeit im wirklichen Leben nicht die Philosophie Siddharthas wertschätzt, sondern im Endergebnis das Gedankengut aus „Mein Kampf“ protegierst – wirst du vermutlich an die George Bush Senior zugeschriebenen Worte denken müssen: „Wenn das amerikanische Volk wirklich wüsste, was wir getan haben, dann würde man uns die Straße hinunter jagen und lynchen.“

Freilich bin ich auf deiner Seite, da du als unwissendes Opfer handelst, doch nicht nur der Volksmund sagt, dass Dummheit nicht vor Strafe schützt.

Ich weiß, was man dir alles angetan hat und finde, dass man dir daraus keinen Strick drehen darf – jedoch sehen dies die Shaef- und SMAD-Gesetze im wahrsten Sinne des Wortes anders und du wirst dich, so wie jedes andere arme Opfer aus deiner Branche auch – sofern man den Rechtstexten unserer alliierten Okkupationsamigos Glauben schenken darf – als Nazi-Kollaborateur in Nürnberg 2.0 zu verantworten haben.

Nicht so sehr für eine potenzielle Strafmilderung, sondern in erster Linie für dein Seelenheil solltest du alsbald umkehren – dich von Täuschung und Lüge abwenden – und damit beginnen, Wiedergutmachung zu leisten, um die negative Bilanz auf deinem Karma-Konto wenigstens ein bisschen aus den tiefroten Zahlen zu führen – denn wenn nicht in diesem Leben, so doch garantiert spätestens, wenn du vor dem Schöpfer stehst, wird eine Buchprüfung vorgenommen werden und niemand von uns kann seinem Schicksal entfliehen.

Natürlich steht die Trauma-Aufarbeitung ganz oben an erster Stelle und dafür solltest du dir auch auf jeden Fall die gebührende Zeit nehmen.

Es steht dir gewiss ein harter Weg bevor, aber nur, wenn du dich deinen Dämonen stellst, wirst du sie irgendwann transformieren können und aus deiner ewigen Opferrolle entwachsen.

Sicherlich wird es ein langer Prozess, die ersten Mut machenden Erfolge werden sich indes zeitnah einstellen – gönne dir erst einmal Ruhe und suche dir einen guten Therapeuten.

Schau´ dir meinen alten Kompagnon Ken an – ein Fähnlein im Wind und unglücklicherweise wie du dem Opferkreis angehörig – wie gut es ihm nach nur ein paar Monaten von mir angeregter Pause schon geht – du wirst sehen, wenn auch du mit deinem Kopf nicht mehr jeden Tag in Systemhintern kriechst, werden bei dir plötzlich ebenso wieder Haare an Stellen wachsen, wo du es nimmermehr für möglich hieltest.

Evidenterweise können wir den Gatekeeper-Award bei dem heutigen Wissen nicht mehr verleihen – es gibt keinen einzigen Nominierten, der vorsätzlich, bewusst und im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte gehandelt hätte, um die BRD Treuhandverwertungsgesellschaft vor ihrem Untergang zu beschützen.

Uns unserer besonderen Verantwortung bewusst – und um ein Zeichen zu setzen – aus uneingeschränkter Solidarität zu dir und deinen Leidensgenossen, gehen wir als Vorreiter voran.

Ich habe meine Advokaten angewiesen, sich um die Formierung einer Gesellschaft zu kümmern, deren Hauptaufgabe darin bestehen soll, dir und deinesgleichen die nötige fachliche Hilfe zukommen zu lassen und Transparenz, Bewusstsein, Aufklärung und Anerkennung für dieses heikle Sujet in der Gesellschaft zu schaffen.

Der Gatekeeper-Award wird annulliert und der ausgerufene erste Preis, 666 Cent – in bar! – , werden als Gründungskapital in die neu zu schaffende „CemFM Heike Schlank Stiftung für MK-Ultra-Opfer“ eingebracht.

Auch den zweiten Preis – eine Flasche Original VW-Ketchup – werden wir monetarisieren und der Stiftung zuführen.

Die Flasche wird dir die Tage postalisch zugestellt und ich bin mir sicher, wenn du darauf unterschreibst und obendrein noch deine Puperze im Kreis darauf malst, werden wir sie für einen Rekorderlös versteigern können.

Selbstredend steht es dir frei und würde uns freuen, wenn du dich in die Stiftung einbringen möchtest – bevor du jedoch anderen helfen kannst, musst du zuallererst dir selber helfen und daher möchte ich dir dringend anraten, dich zunächst ausschließlich um deine Heilung zu kümmern, so sehr dich die Schwere der im Gesundungsprozess empor schießenden Schuldgefühle auch quälen mag.

Meine Redaktion und ich sind in Gedanken bei dir und beten für dich, fühle dich gedrückt & alles, alles Liebe und Gute!

Dein Cem Jebsen & die CemFM-Redaktion