Dr. Khalil Khatib zur Deutschen Verpflichtung

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„Wunder geschehen“ war ein Titel von Sängerin Nena, der es als deutscher Künstlerin gelingen sollte, mit „99 Red Balloons“ auf Platz 1 in den Charts des Vereinigten Königreichs und Platz 2 der Vereinigten Staaten von Amerika ungeahnte Erfolge zu feiern und zahlreiche Herzen der einstigen Kriegsgegner zu erwärmen und im Sturm zu erobern.

An erstgenanntes Lied wurde ich jüngst durch die von Grund auf novelliert anmutende deutsche Presselandschaft erinnert, denn das Ansprechen der deutschen Verbindlichkeit der Welt gegenüber kommt für mich einem Wunder gleich und es macht den Eindruck, als hätte das Perpetuum mobile des in dieser Frage auf Ewigkeit ausgelegten deutschen Schweigens doch tatsächlich schlagartig und unverhofft angehalten und seinen Geist aufgegeben.

Dabei wirkte es so, als sei die angesprochene vereinigte deutsche Fehlleitung schon viel zu weit fort- und der Point of no Return längst überschritten, so als wäre die geschlossene Gehirnwäsche vollends erfolgreich gewesen und jede einzelne deutsche Zelle völlig von fremder Einflussnahme okkupiert.

Allzu durchschaubar findet sich aus der Ferne die jedem hier gut vertraute tragische, flächendeckende deutsche Konditionierung ein und es mutet schon komisch an, des Deutschen automatisiertes Verhalten – gleich dem berühmten Lokomotivführers Kompagnon Jim Knopf, dessen direktive Zügel, wie ein jeder weiß, ein anderer hält und dessen Schicksal fernstehende Hände weben – zu beobachten, sobald leere, emotional allerdings sehr aufgeladene, Worthülsen wie „Verschwörungstheoretiker“ oder „Reichsbürger“ angewendet werden, um eine sachliche Auseinandersetzung mit wichtigen Inhalten unter allen Umständen zu vermeiden.

Ist es denn wirklich immer noch so einfach, mit plumpen Kampfbegriffen wie „Antisemit“ das eigenständige Denken gänzlich außer Kraft zu setzen?

Müsste nicht gerade angesichts der immer grotesker werdenden, willkürlichen Corona-Schikanen jedem auch noch so Indoktrinierten längst aufgefallen sein, dass sein Denken hier nach fremden Interessen betreut wird?

Dass inzwischen jeder, der auch nur einen Hauch von dem offiziellen Narrativ abweicht und es etwa wagt, kritische Fragen zu einer möglichen Zwangsimpfung zu stellen, als „Rechtsextremer“ oder „Holocaust-Leugner“ verunglimpft wird und dass daher generell der Blick in den genau entgegengesetzten Verlauf denn des gewünschten ganz offensichtlich der Pfad zur Wahrheit in dieser ver-rückten Welt ist?

Oft sitze ich nachmittags und gelegentlich auch abends in Tanger am Plage Dalia und schaue den vor dem Alltagslärm zu fliehen suchenden überwiegend deutschen Touristen dabei zu, wie sie auf schwimmenden, „Mein Schiff“ oder „Aida“ getauften Signa westlicher Dekadenz in Cocktail-Stimmung und bei Discofox-„Musik“ die Meerenge von Gibraltar passieren und denke dann still bei mir, würden sie doch bloß nur neben ihren gewöhnlichen Sorgen auch all ihre ungewöhnlichen, falschen, diffusen Ideen von der vergangenen und gegenwärtigen deutschen Realität – die in der Tat nicht nur weltpolitische Brisanz, sondern auch globale Sprengkraft besitzt – mit aufs weite Meer hinausnehmen und sie dem Atlantik-Wind übergeben.

Es freut mich überaus, dass das dringende Anraten einer ganzheitlichen Regeneration Deutschlands inzwischen von verschiedenen Sprechweisen öffentlich geäußert wird und ich bin mir sicher, es werden noch viele weitere folgen, jetzt, da dieser Damm erstmals urplötzlich gebrochen.

Ich fände es wunderschön, würde ganz im Sinne von „Totgeglaubte leben länger“ aus dem Flügelschlag des Schmetterlings – welchem die jetzt gestellten und so unermesslich wichtigen Fragen entsprechen – der lang erwartete und bitter nötige Wirbelsturm, der die Welt ins Wanken bringt – jedoch dieses alles entscheidende eine Mal in einen gesunden und lebensbejahenden Fortlauf.

Schließlich sitzen wir alle im gleichen Boot, welches des drohenden globalen Tsunamis schon längst ansichtig ist und es erweckt den Anschein, dass die ganze Welt mit Ausnahme von Deutschland weiß, dass nur noch es selbst – durch das Beseitigen seines Zustands „UN-Feindstaat“ – die zum Überleben aller notwendige Richtungsänderung zu bewerkstelligen und das Steuer noch herumzureißen vermag – weg vom Kurs in die komplette Zerstörung und totale Versklavung in einer faschistischen, transhumanistischen Welt ohne menschliche Wärme und Liebe hin zur gottgegebenen und -gewollten Destination „Völkerrechtlicher Weltfrieden“.

Wir alle nehmen die Welt gefärbt durch die Brille unserer Grundüberzeugungen wahr und da diese im deutschen Falle ja bekanntlich nicht von ureigenen Bedürfnissen geprägt sind, bleiben mir für den Moment nur die Hoffnung und der sehnsüchtige Wunsch, die Deutschen mögen doch endlich ihre besondere Kernfunktion erkennen und sich sämtlicher Sehhilfen, die ihre Sicht anstatt sie zu erhellen nur noch weiter vernebeln, zu entledigen und sich den Fragen zuzuwenden, an deren Beantwortung sich nichts Geringeres als das weitere Schicksal der gesamten Menschheit entscheidet.

Khalil Khatib